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Orthopädie – Ursachen finden und behandeln

In unserer Praxis behandeln wir sowohl chronische und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparates, als auch akute Sportverletzungen und sportlich bedingte Überlastungsreaktionen.

Orthopädische Krankheitsbilder und Sportverletzungen

Degenerative Erkrankungen

Degenerative Gelenkerkrankungen werden auch als Gelenkverschleiß oder Arthrose bezeichnet. Ein Gelenkverschleiß kann prinzipiell alle Gelenke des Skelettsystems befallen, die jedoch am häufigsten betroffenen Gelenke sind das Kniegelenk (Gonarthrose), das Hüftgelenk (Coxarthrose) und das Schultergelenk (Omarthrose). Neben den großen Gelenken gibt es jedoch auch eine Vielzahl an kleineren Gelenken, die uns bei Vorliegen einer Arthrose im täglichen Leben schmerzhaft beeinträchtigen können. Hierzu zählen zum beispiel das Daumensattelgelenk (Rhizarthrose), das Schlüsselbeingelenk (ACG-Arthrose) und die Großzehengrundgelenksarthrose ( Hallux rigidus).

Achillessehne

Die Achillessehne ist die kräftigste Sehne unseres Körpers, ihre permanente Beanspruchung führt allerdings häufig zu Beschwerden: ob frische Verletzungen oder chronische Entzündung, schmerzhafte Reizung oder immer wiederkehrende Beschwerden. Die individuelle Therapie ist von der auslösenden Ursache abhängig. Nach exakter Analyse der auslösenden Ursachen heißt es meistens zuerst: die Überlastung meiden. Um den Rückkehr zu der gewohnten sportlichen Betätigung jedoch so schnell wie möglich zu ermöglichen, stehen unterschiedliche Therapieansätze zur Verfügung.

Plantarfasziitis

Es handelt sich in der Regel um eine schmerzhafte Reizung der Sehnenplatte an der Fußsohle. Bei chronischen Entzündung  kommt es häufig zu langandauernden und wiederkehrenden schmerzen bei Belastung des Fußes.

Sprunggelenk - Bänderriss und Verstauchung

Ein Bänderriss am Sprunggelenk ist eine sehr häufige und schmerzhafte Verletzung, die sowohl im Sport aber auch regelmäßig im Alltag auftreten kann.  Die Wahl der richtigen Therapie hängt vom Schweregrad Ihrer Schädigung ab.  Wenn neben den Bändern knöcherne Teile oder das Syndesmosenband betroffen sind, ist – vor allem bei Leistungssportlern – eine Operation eine sinnvolle Therapie.

Muskelfaserriss

Bei einem Muskelfaserriss handelt es sich um eine sehr häufige Sportverletzung. Hierbei kann es durch eine zu starke Belastung zum Zerreißen von Muskelgewebe kommen. Durch die Verletzung entstehen kleineren Blutungen, die in den Muskel einströmen und ihn anschwellen lassen. Am häufigsten reißen die Muskelfasern in den Waden und in den vorderen und hinteren Anteilen des Oberschenkels.

Laufsport – Erkrankungen, Überlastungsschäden

Zu den häufigsten Erkrankungen im Laufsport gehören der Kniescheibenschmerz (patellofemorales Schmerzsyndrom, das Schienbeinkantensyndrom („shin splint“), das Springerknie (Patellaspitzensyndrom), die Reizung der Achillessehne (Achillodynie), das Läuferknie oder auch „runner’s knee“ (iliotibiales Bandsyndrom), der Fersensporn (Plantarfasziitis) und Ermüdungsbrüche der Mittelfußknochen und des Schienbeins.  Die Ursachen können von Person zu Person ganz verschieden sein: neben anatomischen Gegebenheiten können auch falsches Schuhwerk, eine falsche Lauftechnik oder methodische Fehler beim Training ein Grund sein. Nach Diagnosestellung erfolgt die Therapie dem Krankheitsbild entsprechend.

Knieverletzungen

Bei einer Verletzung des Kniegelenkes werden häufig die stabilisierenden Bänder oder Menisken beschädigt. Bei einer Verstauchung kann auch der Knorpel Schaden nehmen. 

Zu den typischen Knieverletzungen zählen zum Beispiel die Bänderdehnung oder der Bänderriss, (Kreuzbandriss oder Innenband- oder Außenbandriss), der Meniskusschaden, Verrenkung des Kniegelenks bzw. der Kniescheibe (Patellaluxation) und Knochenbrüche.

Schambeinentzündung

Hierbei handelt es sich um Schmerzen über dem vorderen Beckenring, welche durch Überlastung der Schambeinfugen hervorgerufen wird. Typischerweise sind junge Fußballspieler betroffen, aber auch Menschen die wenig bis überhaupt keinen Sport treiben. Gerade das stundenlange Sitzen führt zu Verspannungen in den Schambeinfugen.

Hexenschuss, Wirbelblockade, Eingeklemmter Nerv

Von einem Hexenschuss spricht man, wenn es zu plötzlichen Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule kommt. Der Begriff Wirbelblockade bedeutet eine vorübergehende, eingeschränkte Beweglichkeit eines Wirbelsäulensegmentes. Beide Erkrankungen entstehen meist durch schweres Heben, ruckartige Bewegungen oder manchmal einfach durch Stress.

Letztendlich reagiert der Körper auf den auslösenden Schmerzreiz mit einer reflektorischen Verspannung der Muskulatur. Diese Muskelverhärtung führt dann zur Blockierung der Wirbelsäule und zur Einklemmung von Nerven.

Schultererkrankungen – Rotatorenmanschette, Bizepssehne, Luxationen

Die Schulter ist das beweglichste Gelenk unseres Körpers. Die schmerzfreie Funktion dieses Gelenkes ist für unser tägliches Leben von größter Bedeutung. Bei einer sehr anspruchsvollen Anatomie ist die störungsfreie Beweglichkeit von einer Reihe von Faktoren abhängig. Zu den häufigsten Erkrankungen zählen hierbei Verletzungen der Rotatorenmanschette, die Kalkschulter (Tendinitis calcarea), die Schleimbeutelentzündung (Bursitis) sowie Verrenkungen und Verstauchungen des Gelenkes.

Tennisarm, Golfarm

Unter Tennis- oder Golferellenbogen (Epicondylitis humeri) versteht man schmerzhafte Sehnenansätze am Ellenbogengelenk, die weniger nach einer akuten Verletzung, sonder vielmehr durch eine chronische Überlastung entstehen. Durch immer wiederkehrende Bewegungen kommt es zu einer Verspannung der Sehnenansätze und diese führt zu den typischen Schmerzen.

Karpaltunnelsyndrom und Kapsel- und Sehnenrisse der Hand und der Finger

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS) ist eine chronische Erkrankung, bei der es zu einer Verdickung und Reizung eines bindegewebigen Bandes am Handgelenk kommt.  Hierdurch wird ein Nerv im sogenannten Karpaltunnel eingeengt und dies kann zu einem Kribbeln und Schmerzen der Finger führen. Zu den akuten Verletzungen gehören die Kapsel- und Sehnenrisse, sowie die Streck- und Beugesehnenausrisse an den Fingern.

Konservative Behandlungen

Elektrotherapie

 

Hierzu zählen unter anderem die Reizstromtherapie und Ultraschalltherapie. Sie wird zur Stimulation der Muskulatur, Förderung der Durchblutung und zur Gewebereparatur eingesetzt.

Dieses führt auf zellulärer Ebene zur schnellen und wirksamen Schmerzlinderung.

  • Nackenschmerz
  • Akuter Schmerz
  • Chronisch-entzündliche Erkrankungen
  • Schmerzen der Sehnenansätze aufgrund von Verschleiß und Fehlbelastung (Tendinose)
  • Reizungen von Bändern, Sehnen und Schleimbeuteln
  • Wirbelsäulensyndrom
  • Rheumatische Erkrankungen

 

Infiltrationstherapie und Infusionstherapie

 Mit Hilfe der Infiltrationstherapie können schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente direkt an die Stelle im Körper injiziert werden, die für die Beschwerden verantwortlich ist. Alternativ dazu können Schmerzmittel auch über die Venen in der akuten Schmerztherapie verabreicht werden.

 

Osteoporosevorsorge

 

Bei Osteoporoseverdacht kann eine erste Blutuntersuchung wegweisende Hinweise geben und bei Bedarf kann eine wirksame Therapie eingeleitet werden.

Stoßwellentherapie (ESWL)

Mit Hilfe von Schalldruckwellen kann eine Verbesserung der Durchblutung und damit des Kreislaufs und Stoffwechsels erreicht werden. Die Stoßwellentherapie hilft bei vielen orthopädischen Problemen, die mit Kalkablagerungen in den Gelenken, Sehnenentzündungen oder Muskelverspannungen zu tun haben.

  • Fersenschmerzen z.B. durch einen Fersensporn verursacht
  • Tennis-Ellenbogen z.B. Entzündungen der Sehnenansätze mit und ohne Kalkablagerungen
  • Hüftgelenkschmerzen z.B. durch Entzündungen bei Überlastung der Sehnenansätze
  • Kniegelenkschmerzen z.B. durch Entzündungen der Kniescheibensehne
  • Achillessehnenschmerzen z.B. durch Entzündungen oder Ablagerungen in der Achillessehne
  • Schulterschmerzen z.B. durch Verkalkungen oder Entzündungen in Sehne oder Gelenkkapsel
Eigenbluttherapie mit Autologem Conditioniertem Plasma (ACP)

Die Eigenbluttherapie wird als Bestandteil der Alternativmedizin gesehen. Bei diesem Verfahren wird dem Patienten eigenes Blut entnommen, aufbereitet und anschließend erneut injiziert. Die im menschlichen Blut enthaltenden Wachstumsfaktoren können verschiedene Heilungsvorgänge positiv beeinflussen.

Fußchirurgie (DAF-Zertifiziert)

Unsere Füße tragen uns Tag um Tag durch das Leben

Wie wichtig unsere Füße sind, wird uns oft erst bewusst, wenn jeder Schritt schmerzhaft wird. Fußprobleme zählen heute zu den häufigsten Beschwerden und können die Lebensqualität deutlich einschränken. Hier sind es vor allem die Fehlstellungen des Fußes und der Zehen (Hallux valgus, Hammer- und Krallenzehen) sowie Arthrose. Viele dieser Probleme können konservativ behandelt werden.

Akupunktur

Eine Behandlungsform der Traditionellen Chinesischen Medizin  

Die Akupunktur ist eine alternative Heilmethode, die sich bei vielen Krankheiten über Jahrhunderte hinweg bei akuten und chronischen Beschwerden bewährt hat. Hierbei werden feine Nadeln an bestimmte Punkte des Körpers gesetzt, mit dem Ziel den Energiefluss wieder in die richtigen Bahnen zu lenken und körpereigene Selbstheilungskräfte anzuregen. 

Manuelle Therapie / Chirotherapie

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates kann eine Funktionsstörung oder Blockade der Wirbelsäule oder der großen Gelenke vorliegen. Durch gezielte manuelle Mobilisation bzw. Impulsgabe werden schmerzhafte Blockaden in Gelenken, Muskeln und Sehnen gelöst und eine Schmerzlinderung erreicht.

Orthomolekulare Medizin (Mikronährstofftherapie)

Durch die Gabe von Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen können die körpereigenen Speicher wieder aufgefüllt werden. Symptome wie Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit, Müdigkeit oder verminderte Stresstoleranz können durch diese ganzheitliche Therapie vermindert und unsere Abwehrkräfte gestärkt werden.

Alternative Behandlungsverfahren

1. Kinesiotaping

Kinesiotaping ist eine Therapiemethode schmerzhafter Erkrankungen des Muskel-, Sehnen- und Skelettapparates. Durch das Kinesiotaping kommt es zu einer Anregung des Lymph- und Blutflusses. Als Resultat können Entzündungen schneller abklingen und Schmerzen gelindert werden.

2. Ernährungsberatung

Ernährung soll Spaß bereiten und gesund sein. Falsche Ernährung kann uns aber auch krank machen. Das Ziel einer Ernährungsberatung ist es, ungesunde Essgewohnheiten zu identifizieren und langfristig einen bewussten Umgang mit gesunden Lebensmitteln zu erreichen.

3. Ganzheitliche interdisziplinäre Schmerzbehandlung

Unfallchirurgie

Wir behandeln Erkrankungen, die durch Unfälle entstanden sind. Hierzu gehören zum Beispiel Brüche, Prellungen, Verstauchungen und Zerrungen. Unser Ziel ist es, die Schmerzen schnell zu lindern und Verletzungen zu behandeln.

Sollten operative Verfahren nötig sein, erhalten Sie bei uns die entsprechende fachärztliche Überweisung zur Weiterbehandlung in einem Krankenhaus.

 

Allgemeinchirurgie

Wir kümmern uns gerne nach einem chirurgischen Eingriff um die weiteren Wundkontrollen, Verbandswechsel und Nahtmaterialentfernung.

 

SPIECKER & GLANZ

Facharztpraxis für Orthopädie,
Unfallchirurgie und
Ärztliche Psychotherapie

Privatpatienten und Selbstzahler

Termine nach Vereinbarung

Clever Straße 35
50668 Köln
Telefon 0221 – 12060136